Fahrschule Hertl - Abtsgmünd, Aalen-Fachsenfeld, Hüttlingen - Fahrzeuge

2009 – 45 Jahre Fahrschule Hertl!
Sie teilen nicht nur die Leidenschaft am Fahren, sondern auch die Leidenschaft für den Beruf. Patrick Hagenmaier, Jutta Hagenmaier und Hans Hertl leiten generationenübergreifend die Geschicke der Abtsgmünder Fahrschule.

Drei Generationen im Schulauto

In der Abtsgmünder Fahrschule Hertl ist die Nachfolge bestens dank der Tochter und dem Enkel geregelt

Aalen, 31. Dezember 2009 – Hans Hertl hat geschafft, was nicht mehr vielen selbstständigen Unternehmern gelingt: seine berufliche Nachfolge ist geregelt, besser noch – sie bleibt in der Familie. Sowohl die Tochter, als auch der Enkel des Abtsgmünder Fahrlehrers und Fahrschulbesitzers sind in seine Fußstapfen getreten. Nicht aus Pflichtgefühl heraus, sondern aus der puren Lust am Autofahren.

Die hat bereits vor mehr als 40 Jahren ihren Ursprung, als Hans Hertl, gerade mal 18 Jahre alt und beim Bundesgrenzschutz im bayrischen Deggendorf im Dienst, zum ersten Mal hinter dem Steuer saß: „Ich habe den Führerschein damals privat gemacht, der Fahrlehrer war toll und das Fahren hat einfach riesig Spaß gemacht“, erinnert sich der Senior. „Es war klar: Das ist auch ein Beruf für mich.“ Bis zu seinem 23. Geburtstag musste Hertl noch warten, arbeitete in einer Fabrik in Westhausen, dann durfte er endlich seine Fahrlehrerausbildung starten. Zwei Jahre arbeitete er als angestellter Fahrlehrer, 1964 dann eröffnete Hertl seine Fahrschule in Abtsgmünd. Nicht wenig im Ort hielten ihn damals für ein wenig verrückt. „Die sagten: Wie kann man nur in so einem Dorf eine Fahrschule aufmachen. Da kommt doch keiner“, erinnert sich Hertl. Doch der Erfolg nahm den Zweiflern den Wind aus den Segeln. Zwei Jahre später hatte Hertl 54 Schüler in einem Kurs. „Das gibt es heute nicht mehr, weil es ja nur noch fortlaufende und keine abgeschlossenen Kurse gibt“, erklärt dazu Jutta Hagenmaier, die Tochter von Hans Hertl und als Fahrlehrerin nicht spät berufen, wohl aber spät ins Berufsleben eingestiegen. 16 Jahre lang war die gelernte Zahnarzthelferin zuhause und erzog ihre beiden Söhne. „Aber ich bin schon immer leidenschaftlich gerne Auto, Motorrad, sogar LKW gefahren und hatte schon immer im Hinterkopf, auch Fahrlehrerin zu werden“, sagt die 47-Jährige. Nach der Trennung von ihrem Mann packte sie dann endlich den Stier bei den Hörnern. Seit 2001 Fahrlehrerin, ist sie nun Fahrlehrerin im elterlichen Betrieb.

Dort ist heute manches anders geworden als vor rund 45 Jahren, als Hertl begann. „Die Fahrschüler sind umgänglich und lockerer geworden“, erklärt der Senior. Auch im Verkehr? Das Trio winkt ab. „Früher hat man von den Fahrschülern mehr Fahrzeugkenntnisse gefordert, aber da war auch noch nicht so viel los auf den Straßen“, nimmt Hans Hertl seine Fahrschüler in Schutz. Die Jungs auf dem Land hätten damals nur wenig Fahrstunden benötigt. „Heute muss man mehr schauen und vor allem auch vorausschauender fahren“, so Hertl.

Obwohl mit 24 Jahren noch vergleichsweise jung, ist das vorausschauende Fahren auch schon Patrick Hagenmaier in Fleisch und Blut übergegangen. „Man fährt auch privat so, wenn man Fahrlehrer ist“, berichtet er. Nach der elften Klasse hat der Junior der Fahrschule zunächst eine KFZ-Mechatroniker–Lehre gemacht, parallel dazu die Fachhochschulreife. Es folgte ein Semester Ingenieurspädagogik an der Hochschule Aalen: „Ich wollte auf jeden Fall etwas Pädagogisches machen“, erklärt Patrick Hagenmaier dazu. Doch schnell wurde klar, dass irgend etwas fehlte – auch Patrick wurde schließlich Fahrlehrer: „Ich bin jetzt da, wo ich eigentlich schon immer hinwollte“, sagt er dazu. Nun könne er seine Leidenschaft zum Autofahren mit der Pädagogik verbinden, und das mache ihm Riesenspaß.

Man habe jeden Tag mit grundverschiedenen Menschen zu tun. „Der eine ist vorsichtig, der andere forsch“, erklärt der Junior der Fahrschule. Alle Altersgruppen, alle Bildungsschichten würden sich unter den Fahrschülern finden, ergänzt Hans Hertl dazu. Aber egal, wer es sei, mit der Zeit wachse man mit seinen Fahrschülern auf eine gewisse Art auch zusammen. So sehr, dass auch der Fahrlehrer vor der Prüfung schon mal eine schlaflose Nacht hat. „Es ist schon die Frage, wer da aufgeregter ist – ich oder der Fahrschüler“, ergänzt Enkel Patrick dazu.

Sowohl seine Tochter Jutta als auch Enkel Patrick zeigen so viel Leidenschaft für ihren Beruf, dass sich Hans Hertl, der schon länger das Rentenalter erreicht hat, sich eigentlich locker zurücklehnen könnte. Doch noch ist er voll berufstätig, allerdings sehr gelassen. Hat er doch die Gewissheit, dass seine Nachfolge in trockenen Tüchern ist: „Ich habe es gehofft und mich natürlich darüber gefreut, dass es sich so ergeben hat.“

Dieser Artikel erschien am 31.12.2009 in der Schwäbischen Post und wird mit freundlicher Genehmigung der Schwäbischen Post veröffentlicht.

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